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Blasenentzündungen bei der Frau: die besten Tipps um vorzubeugen

Fast jede Frau hatte schon einmal damit zu tun: Blasenentzündungen. Meistens wird sie von einem Bakterium ausgelöst. Doch wie lässt sich die unangenehme Krankheit vermeiden bzw. vorbeugen? Hier sind allgemeine Informationen und Tipps über die Blasenentzündung zusammengefasst.

Symptome und Ursachen einer Blasenentzündung

Zuerst gilt es, die Symptome einer Blasenentzündung festzustellen. Dazu gehören: Brennen beim Wasserlassen, starker Harndrang und Schmerzen im Unterleib sowie in der Blase. Wer derartige Symptome feststellt, sollte einen Arzt aufsuchen. Besonders Männer, Kinder und Schwangere sollten die Symptome ernst nehmen, da die so genannte Zystitis seltener bei ihnen vorkommt bzw. sogar gefährlich werden kann.

Eine Blasenentzündung kommt meistens, wie bereits erwähnt, durch Bakterien zustande. Diese Bakterien gehören zu der natürlichen Darmflora des Menschen und gelangen durch falsches Abwischen nach dem Stuhlgang (von hinten nach vorne) in die Harnröhre bis hin zur Blase. Aber auch andere Bakterien, Pilze, Parasiten und wenige Viren können die Blase reizen und so eine Entzündung hervorrufen.

Anhand einer Urinprobe kann dann festgestellt werden, ob es sich um eine Blasenentzündung handelt. Oft ist es schon daran zu erkennen, dass das Urin Trüb ist oder Blut enthält. Behandelt wird eine solche Entzündung mit einem von vielen Antibiotika. Falls es häufiger zu Blasenentzündungen kommt, beispielsweise durch Restbakterien wegen eines falschen Antibiotikums, sollte eine Kultur durch den Arzt angelegt werden. Dadurch kann das ideale Antibiotikum gegen das nervige Bakterium verschrieben werden.

Vorbeugen gegen Blasenentzündung

Wer häufig unter einer Blasenentzündung leidet, sollte vorbeugen. Dazu gehört unter anderem zwei bis drei Liter pro Tag an Flüssigkeit zu sich zu nehmen, am besten Wasser. Die Blase sollte häufig geleert werden, damit sich keine Erreger ansiedeln können und diese schnell ausgespült werden.

Es gibt außerdem Nieren- und Blasentees. Diese gibt es in Drogerien aber auch Apotheken. Durch enthaltene Bärentraubenblätter wird eine derartige Entzündung vorgebeugt. Wer bereits merkt, dass eine Blasenentzündung im Anmarsch ist, kann die Schmerzen im Unterleib mit einfachen Mitteln lindern. Dazu gehört eine Wärmflasche für den Bauch, warme Sitzbäder oder ein feuchter, warmer Umschlag, welchen man auf den Bauch in der Nähe der Blase legt. Durch die Wärme kann sich die Muskulatur der Blase entspannen und lockern und dadurch werden Schmerzen minimiert.

Des Weiteren sollte das Abwischen nach dem Stuhlgang, besonders bei Mädchen und Frauen, immer von vorne nach hinten erfolgen. So können keine Darmbakterien in die Harnröhre gelangen. Auch Baumwollunterwäsche kann eine Blasenentzündung vorbeugen. Diese sollte immer auf 60 Grad gewaschen werden und darf nicht zu eng im Schambereich sitzen. Denn dadurch könnte die Scheide gereizt werden.
Auch die Hygiene in der Intimzone ist wichtig. Generell gilt es, sich nur mit lauwarmen Wasser, ohne Seife, zu waschen. Denn Seife kann das natürliche Milieu der Frau leicht zerstören. Das Milieu der Scheide dient dazu, Bakterien und Viren abzutöten. Wenn dieses also zerstört wird, haben die Erreger ein leichtes Spiel, in die Blase zu gelangen.

Auch kalte Füße und nasse Badeanzüge können es den Erregern leichter machen, die Blase der Frau zu infizieren. Denn dadurch wird der Körper unterkühlt und stellt gute Bedingungen für den Erreger dar. Deswegen sollte man nach dem schwimmen gehen den Badeanzug schnellst möglich ausziehen und dafür sorgen, dass die Füße immer warm bleiben.

Außerdem kann ein bestimmter Zucker, Mannose, die Lage für die Bakterien begünstigen. Durch den Verzicht, macht man es dem Bakterium also schwerer. Wer diese Tipps befolgt, macht es den Erregern um ein Vielfaches schwerer, eine nervige Blasenentzündung zu verursachen.

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