Beratung, Krankheit

Potenzstörungen sind kein Grund für Panik

Erektionsstörungen können jeden Mann zwischen dem 35. und 70. Lebensjahr betreffen und öfter auch bei jüngeren Männern auftreten. Die Betroffenen empfinden ihr eingeschränktes ‚Stehvermögen‘ oft als persönliche Niederlage und leiden deshalb stark unter dieser Art Einschränkung von Männlichkeit.

Erektile Dysfunktion hat dadurch bei Männern enorm negative Auswirkungen auf die Lebensqualität und speziell das Selbstwertgefühl. Je nachdem wie die Partnerin auf dieses sensible Thema reagiert, wirkt sich Impotenz auch hier äußerst problematisch aus. Männer scheuen sich jedoch oft über längere Zeit einen Facharzt aufzusuchen. Jedoch klärt gerade dieser Weg die Ursachen einer erektilen Dysfunktion, deren Behandlung eventuell sehr simpel sein kann.

Ursachen von erektiler Dysfunktion

Bei Impotenz (Impotentia coeundi) beziehungsweise einer erektilen Dysfunktion handelt es sich um Störungen, die eine ausreichende Erektion verhindern, sodass sich das Glied teilweise oder gar nicht versteift. Eine unzureichende oder fehlende Fähigkeit zur Erektion kann entweder psychische oder physische Ursachen haben. Psychische Gründe für Impotenz liegen, entgegen früherer Annahmen, lediglich bei etwa dreißig Prozent der Betroffenen vor. Hierzu gehören häufig jüngere Männer, bei denen extremer Stress und Versagensängste oder traumatische Erlebnisse der Grund für Erektionsstörungen sind. Bei der älteren Generation Männer sind es dagegen häufig organische Ursachen, die eine erektile Dysfunktion hervorrufen.

Therapien gegen Erektionsstörungen

Hat der Arzt, im Idealfall ein Urologe, die eindeutige Diagnose Erektionsstörungen gestellt, lassen sich unterschiedliche Therapien einsetzten, um die erektile Dysfunktion zu behandeln:
– Im Rahmen der Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie (SKAT) spritzen sich Patienten selbstständig einen bestimmten Wirkstoff (derzeit meistens Alprostadil), der innerhalb der Schwellkörper die Blutgefäße erweitert. Diese Therapie wird normalerweise nur bei Patienten mit Erektionsstörungen eingesetzt, die üblichen Medikamente wie zum Beispiel Viagra (der Viagra Preis variiert, je nach Apotheke) nicht einnehmen dürfen/nicht vertragen.
– Schrecken Patienten allerdings vor Injektionen zurück und/oder möchten keinerlei Medikamente einnehmen, kann als Alternative unter anderem eine Vakuumpumpe genutzt werden. Hierbei wird das Glied in die Kunststoffröhre eingeführt, Unterdruck wird erzeugt, wodurch das Blut in den Schwellkörper strömt. Ein spezieller Penisring verhindert den Rückfluss, sodass eine Erektion entsteht.
– Erst wenn diese medizinischen und weiteren Therapiemöglichkeiten (wie beispielsweise Psychotherapie) gegen erektile Dysfunktion ausgeschöpft sind, wird eine Operation in Betracht gezogen. Hierbei wird ein Schwellkörper-Implantat mit Hohlraum eingesetzt. Das Implantat lässt sich durch eine Pumpe befüllen (Flüssigkeit), sodass der Penis steif wird.

Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen

In Form von Arzneimitteln stehen mehrere Wirkstoffe zur Verfügung, die sich als Therapie (nach Ursache abgestimmt) gegen Impotenz einsetzen lassen. Hierzu gehört neben anderen auch Sildenafil, welches als Viagra im Handel geführt wird. Der Viagra Preis variiert, je nachdem ob betroffene Männer das Medikament in einer Online-Apotheke oder einer ortsansässigen Apotheke kaufen.

Auch Viagra ist ein Medikament, das als sogenannter PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer) eine Erweiterung der Gefäße bewirken kann. Die Durchblutung wird angeregt, die Schwellkörper werden gut gefüllt und es entsteht eine Erektion. Medikamente können selbst dann helfen, wenn keine physische Ursache der erektilen Dysfunktion vorliegt. Dadurch wächst das Selbstvertrauen und das Medikament kann vielleicht bald abgesetzt werden.

Medikamente sind normalerweise sicher und verträglich

Alle Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen können nur mit Rezept erworben werden. Zudem wirken die verschiedenen Arzneistoffe unterschiedlich. Bei Viagra dauert der Effekt über einige Stunden an, während andere fast 36 Stunden ihre Wirkung entfalten. Aus diesem Grund wird Viagra normalerweise eingenommen, wenn wirklich Bedarf besteht, und belastet den Körper nicht über längere Zeit. Bekommen Männer von ihrem Arzt ein Rezept für Viagra, sollten sie sich Zeit nehmen und den perfekten Zeitpunkt zur Einnahme ausprobieren. Die Wirkung sollten Männer so weit wie möglich entspannt genießen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.